Informationen zur Kurzfrist-Kapazitätsbeschaffung (day-ahead-capacity-auctions)

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Open Grid Europe hat im Mai 2008 als erster deutscher Ferngasnetzbetreiber an einem von der Regionalgasmarktinitiative Nord-West initiierten Pilotprojekt teilgenommen.

Im Rahmen dieses Pilotprojektes wurden frei zuordenbare, feste Ein- und Ausspeisekapazitäten gesamt bzw. in ein oder mehreren Teilen kurzfristig, d.h. für den darauffolgenden Gaswirtschaftstag (day-ahead), vermarktet. Das Pilotprojekt „day-ahead-capacity-auction" ist Bestandteil einer europäischen Regulierungsinitiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, mit konkreten Projekten Wettbewerbshemmnisse abzubauen und das Zusammenwachsen des Gasmarktes in der Region zu fördern.

Nach erfolgreichem Abschluss der Projektphase wurden neben den bereits implementierten Grenzübergangspunkten Oude Statenzijl und Ellund weitere Grenz- und Marktgebietsübergangspunkte in das Konzept aufgenommen.

Kapazitäten an allen für die day-ahead-capacity-auctions verfügbaren Punkten können über die beiden Kapazitätshandelsplattformen trac-x und APX vermarktet werden. Hintergrund der Aktionen zur kurzfristigen Kapazitätsbeschaffung (day-ahead-auctions) sind die Forderungen und Wünsche von Transportkunden und Händlern im Oktober 2006 Primär- und Sekundärkapazitäten über eine Auktion zu erwerben bzw. zu veräußern.

Es existieren unterschiedliche Preisinstanzen und Vorgehensweisen in den verschiedenen Ländern der Europäischen Union. Die Regulierungsbehörden, Netzbetreiber, Transportkunden und Händler in den Niederlanden und Deutschland haben sich im Juni 2007 geeinigt, dass nur Sekundärkapazitäten vermarktet bzw. versteigert werden.

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